Der Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber bis Rottenburg am Neckar

Kurze Wegbeschreibung

Von Rothenburg ob der Tauber geht es durch landschaftlich reizvolles und leicht hügeliges Gelände abwechslungsreich über Felder, Wiesen und durch Wälder nach Schrozberg. Es schließt sich eine weitere abwechslungsvolle Strecke durch die Hohenloher Ebene nach Langenburg an. Dort gehtís ins Jagsttal hinunter und wieder hinauf nach Nesselbach. Aussichtsreich über Felder weiter und auf einem kleinen Steig bergab nach Braunsbach und ins Kochertal. Hinter Geislingen nochmals eine Anhöhe hinauf und anschließend wieder abwärts und auf einem ehemaligen idyllischen Wasserleitungsweg erreichen wir die alte Salzsiederstadt Schwäbisch Hall.

Karten und weitere Infos
Bilder vom Weg
In der Gelbinger Gasse stand früher eine Jodokuskapelle, auch gab es einst eine Pilgerherberge und bis ins 18. Jahrhundert stand am Marktplatz, an der Stelle des heutigen Rathauses eine Jakobuskirche. Weiter geht es nach Rieden mit einer mächtigen Marien-Wallfahrtskirche und kurz darauf erreichen wir den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Wir sind auf teilweise alten Steigen unterwegs und kommen über Wolfenbrück und Siegelsberg hinunter nach Murrhardt. In diesem hübschen Städtchen mit zahlreichen alten Fachwerkhäusern lohnt sich ein Aufenthalt. Auf einer Anhöhe sehen wir die Walterichskirche, die ebenfalls ein viel besuchtes Wallfahrtsziel war. Über den Eschelhof, dem Wanderheim des Schwäbischen Albvereins gelangen wir nach Oppenweiler mit seiner schönen Jakobuskirche.

Ein kurzes Stück an der Murr entlang und dann gehtís über Steinbach weiter nach Unterweissach und Allmersbach im Tal. Zum Stöckenhof hinauf und weiter mit grandioser Aussicht nach Bürg. Abwärts über Höfen nach Winnenden mit dem bekannten Jakobusaltar in der Schlosskirche. Auf dem weiteren Weg gelangen wir ins Remstal nach Endersbach. Hier verzweigt sich der Jakobsweg.

Von Endersbach führt der westliche Weg über Stetten nach Esslingen. Dort zeugen Muschelfunde, auf die man bei Ausgrabungen gestoßen ist, von einer langen Pilgertradition. Über Berkheim gelangt man zum bekannten Kloster Denkendorf. Die östliche Route führt über die Jodokuskirche in Strümpfelbach, die Jakobuskirche in Bodelshofen und den Jakobsbrunnen bei Frickenhausen.
In Neckartailfingen führen beide Wege wieder zusammen. Mit wunderschönem Blick zum Albtrauf sind wir dann über Schlaitdorf, Altenriet und Rübgarten auf dem Jakobsweg unterwegs. Am einstigen Hofgut Einsiedel vorbei und weiter zum Kloster Bebenhausen. Die nächste Station ist Tübingen. Dort sind die Jakobuskirche und die Stiftskirche lohnenswerte Ziele für die Jakobspilger. Hinauf zum Schloss, über den Spitzberg und zur Wurmlinger Kapelle ist der weitere Verlauf dieses Jakobswegabschnittes, der bis zum Dom in Rottenburg am Neckar führt.

Kennzeichnung:
Der Weg ist zuverlässig mit dem europäischen blau-gelben Jakobswegzeichen gekennzeichnet - aber nur in einer Richtung, nämlich auf das Ziel Santiago de Compostela zu.
Die Bündelung der Strahlen dient als Richtungspfeil. Beim abgebildeten Zeichen geht der Weg also beispielsweise nach links.
           

Pilgerführer:
Den Pilgerführer "Rothenburg - Rottenburg" können Sie hier bestellen.

Weitere Auskünfte bei:
Renate Florl und Hans-Jörg Bahmüller.